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ensemble mosaik präsentiert Konzertprojekt «transduction»

(08/20/2014)
Seit seiner Gründung 1997 hat sich das ensemble mosaik zu einer der renommiertesten Formationen für zeitgenössische Musik in Deutschland entwickelt. Das installative Konzertprojekt «transduction», welches die Musiker am 3. und 4. September im Berliner Berghain präsentieren, thematisiert fiktive und konkrete Möglichkeiten räumlicher Wahrnehmung von Musik.

Dabei wandert das Publikum durch drei zeitgenössische Kompositionen und drei 16mm-Filme. Alle Bestandteile des Abends – die Kompositionen, die Filme, die Tonspuren der Filme und die realen Musiker – werden zu Spielelementen, die sich jederzeit voneinander lösen können. Die Inszenierung kombiniert und konfrontiert dabei die unterschiedlichen Übertragungsformen der Musikstücke und Filme. Aus Unverstärktem, ganz nah Mikrofoniertem, Aufgenommenem, Abgefilmtem und live Vertontem soll in der Gesamtheit eine Landschaft entstehen, in der die Zuschauer immer neue Hör- und Bildräume durchwandern können.

Details zum Programm gibt es hier.


Jetzt in Darmstadt: Scelsi revisited backstage

(08/08/2014)
Die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt widmen dem italienischen Komponisten Giacinto Scelsi ein ganzes Wochenende und präsentieren am 9. und 10. August das Gesamtprojekt «Scelsi revisited backstage»: Ein zweitägiges Symposium mit Vorträgen, Workshops und Podiumsgesprächen begleitet die Abendkonzerte mit dem Klangforum Wien unter der Leitung von Sylvain Cambreling.
 
Auf der Grundlage experimenteller Tondokumente des Komponisten, die erst vor kurzem in der Giacinto Scelsi-Stiftung in Rom entdeckt wurden, haben Georg Friedrich Haas, Tristan Murail, Fabien Lévy, Michael Pelzel, Michel Roth und Nicola Sani sechs neue Werke für das Klangforum Wien geschrieben. Die Konzerte mit dem Klangforum Wien und weiteren Solisten finden am Samstag, 9. August, von 18 bis 22 Uhr und am Sonntag, 10. August, von 16 bis 21.30 Uhr in der Darmstädter Böllenfalltorhalle statt. Das Symposium bietet täglich von 10 bis 16 Uhr in der Bessunger Knabenschule Vorträge und Diskussionsrunden.

Das vollständige Programm findet sich hier.

Festival «concepts of doing» in Berlin-Weißensee

(08/06/2014)
In seiner 12. Ausgabe legt das zeitgenössische Musikfestival «concepts of doing» in Berlin die Schwerpunkte auf Perkussion, Stimme und Elektronik. Improvisatoren, Interpreten und Composer-PerformerInnen aus Deutschland, Frankreich, England und Österreich sind dazu vom 22. bis 24. August in den Veranstaltungsraum studioboerne45 im Stadtteil Weißensee eingeladen.

Die experimentierfreudige französische Sopranistin Geraldine Keller und Countertenor Daniel Gloger werden «Klassiker» der 1970er Jahre und jüngere Stücke aus den 2000ern aufführen. Ganz eigene Wege und Konzepte verfolgen die drei Stimmkünstlerinnen und Composer-Performerinnen Elke Schipper, Ute Wassermann und Isabelle Duthoit. Der Schlagwerker Adam Weismann stellt Kompositionen vor, die sich mit rein akustischen Mitteln der Klangerzeugung an der Grenze zur elektronischen Musik bewegen oder die Elektronik via Computer direkt in Struktur und Klangerzeugung einsetzen. Sebastian Berweck und Martin Lorenz haben für das Festival eine Neuversion des Elektronik-Klassikers «Paraboles-Mix» von Henri Pousseur erarbeitet. Mit heutiger Computersoftware wird dieses 1972 entstandene Werk auch in ästhetischer Hinsicht aktualisiert.

Das ganze Programm im Detail findet sich hier.


BlowPushBlow – eine Münchener KlangHimmelfahrt

(08/06/2014)
Für das Konzert «BlowPushBow» hat der Münchner Blasmultiinstrumentalist Udo Schindler (Foto) die Akkordeonistin Ute Völker und den Bratschisten Klaus-Peter Werani als renommierte Partner gewonnen. Die improvisierte Klang-Kommunikation, die am Abend des 15. Augusts im Münchener i-camp vorgestellt wird, verspricht ein einzigartiges Klangerlebnis: Die eindringlichen Ad-hoc-Kompositionen reichen von Klang- und Geräuscheruptionen bis zu subtilsten Lufthauchsounds, von schwebenden Klangschichtungswolken bis hin zu hochfrequenten Impulsen. 

Schindler setzt mit dem aktuellen Konzert das erfolgreiche Duospiel mit Ute Völker musikalisch erweitert als Trio mit Klaus-Peter Werani fort. Ute Völker ist eine hochkarätige Musikerin der improvisierten und zeitgenössischen wie auch der experimentellen Musik. Klaus-Peter Werani ist außerhalb seiner Tätigkeit im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ein risikofreudiger Grenzgänger an der Viola.

Weitere Infos gibt's hier.


Pablo Galaz Salamanca reüssiert in Weimar

(08/06/2014)
Pablo Galaz Salamanca heißt der neue Franz-Liszt-Stipendiat 2014 der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Beim Kompositions-Workshop im Rahmen der 55. Weimarer Meisterkurse konnte der eigens aus Chile angereiste 30-jährige Komponist die Jury mit seinen Werken von sich überzeugen. Das mit 3000 Euro dotierte Franz-Liszt-Stipendium ermöglicht Galaz nun im Jahr 2015 eine dreimonatige, ungestörte schöpferische Arbeit in Weimar.

Der 1983 geborene Galaz sei, so der Juryvorsitzende Michael Obst, durch seine «spartenübergreifende» Kompositionsweise aufgefallen. «Die Zusammenführung verschiedener Medien wie Bühne, Film, Instrumente, Gesang und Live-Elektronik war besonders organisch und sinnfällig. Er kann auf der Klaviatur der verschiedenen Präsentationsformen sehr virtuos und auf sehr hohem Niveau spielen». Präsentiert hatte der Chilene ein Werk für Gesangssolisten und großes Ensemble über ein Thema von Monteverdi sowie eine Komposition für Gesang, Kontrabass, Bassklarinette, Schlagzeug, Live-Elektronik und Video.


Ich schweige nicht

(07/24/2014)
Auf der schwarzen Liste der DDR stand er ganz oben und musste als Dissident das Land verlassen: Jürgen Fuchs. 48 Jahre alt war der Schriftsteller, als er 1999 an Blutkrebs starb. Fuchs mutmaßte, dass er während der Stasi-Verhöre, denen er in den 1970er Jahren neun Monate lang ausgesetzt war, radioaktiv verstrahlt wurde.
 
Anlässlich von 25 Jahren Friedliche Revolution / Mauerfall und Deutsche Einheit komponierte H. Johannes Wallmann einen «Jürgen-Fuchs-Zyklus ICH-SCHWEIGE-NICHT», der von Oktober 2014 bis Oktober 2015 aufgeführt werden soll. In das Werk sind Texte von Jürgen Fuchs bis Edward Snowden sowie Foto-Projektionen von Harald Hauswald einbezogen. Den Auftakt macht das Konzert am 3. Oktober 2014 in der Gethsemane-Kirche Berlin. Mehr unter www.integralart.de

Musik 21 Festival feiert «Land-Art» im niedersächsischen Neuenkirchen

(07/14/2014)
Das zum siebten Mal stattfindende «Musik 21 Festival» bringt am 18. und 19. Juli auf dem Springhornhof im niedersächsischen Neuenkirchen landesweite Partnerakteure, herausragende Nachwuchsaktivitäten und internationale Gäste zusammen, um in Open-Air-Konzerten (darunter ein Nachtkonzert am Stichter See), geführten Rundgängen und einem musikalischen Spaziergang dem diesjährigen programmatischen Thema «Land-Art» nachzuspüren. 

«Land-Art» und Musik? Zwar hat sich der Begriff in den 1960er/70er Jahren zunächst in der Bildenden Kunst etabliert, aber seit den 90er Jahren experimentieren verstärkt Musiker im Bereich der «Land-Art»: klingende Kanus oder Fesselballons, tönende Waldränder, Wiesen und Berghänge sowie musikalisierte Wegstrecken und in Echtzeit übertragene Naturgeräusche sind nichts Außergewöhnliches mehr.

Am kommenden Wochenende soll die unmittelbare Erfahrung der Berührung von Landschaft, Natur und Kunst im Mittelpunkt stehen. Dafür haben die künstlerischen Leiter Stephan Meier und Bettina von Dziembowski u. a. die Ensembles Schwerpunkt (Foto), Laboratorium und S eingeladen, außerdem den Kontrabassisten John Eckhardt, den Cellisten Willem Schulz sowie den Schlagzeuger und Komponisten Matthias Kaul. Erklingen werden Uraufführungen von Patrick Witte, Ole Hübner, Markus Aydintan, Natalja Pschenitschnikowa und Stephan Meier.

Das detaillierte Programm zum Festival gibt's hier.


Parkmusik Neue Ho(e)rizonte 2014

(07/11/2014)
Die Sängerin und Musikkünstlerin Sigune von Osten eröffnet am 23. und 24. August auf dem Trombacher Hof bei Bad Kreuznach «Neue Ho(e)rizonte»: ein Gesamtkunstwerk, wo die Natur Szene, Bühne und Zuschauerraum zugleich ist. Geleitet von Butoh-Tänzern, wandert man von Ort zu Ort und erlebt Ur- und Erstaufführungen, Musik auf Klangsteinen und traditionelle Instrumente aus Vietnam – und das alles in Verbindung mit dem Säuseln des Windes, dem Summen der Insekten, dem Plätschern des Trombachs und dem zarten Duft von Blumen und Gräsern. Skulpturen von Ursula Reindell fesseln das Auge.

Musikalisch im Zentrum stehen dieses Jahr das Ensemble «Black Pencil» aus Amsterdam mit szenischer Musik von niederländischen Komponisten im Stile der Commedia dell'arte und das junge SonARTrio mit Werken junger, vom Deutschen Musikrat ausgezeichneter Komponisten, die im Publikumsgespräch der Frage «Komponieren heute?» nachgehen. Ein Wildkräuterspezialist (Foto) zeigt, was alles rund um den Trombacher Hof wächst, was man daraus macht und wie es schmeckt. Am kühleren Abend und bei feuchtem Wetter öffnet die 600 Jahre alte ehemalige Klosterkapelle ihr großes Tor und man hört im Kerzenschein die Musiker auf dem magischen Bühnenfels.

Weitere Informationen gibt es hier.


Ursula Mamlok. Movements

(07/09/2014)
Für Ursula Mamlok, geboren 1923 in Berlin, liegt in der Musik nicht nur der Sinn ihres Lebens. Das Komponieren gab ihr Halt, als die Welt um sie herum zusammenbrach. 1939 schaffte sie es gerade noch mit ihrer Familie aus Deutschland zu emigrieren. Am Ende landete die 17-Jährige allein in New York ohne Geld und ohne Sprache. Und sie blieb, fast 66 Jahre. Geprägt durch die wichtigsten europäischen Exilmusiker emanzipierte sie sich in der amerikanischen Avantgarde und fand so zur Neuen Musik. Sie feierte Erfolge, wurde vielfach ausgezeichnet und unterrichtete fast 40 Jahre Komposition an der renommierten Manhattan School of Music. 2006 kehrte Ursula Mamlok in ihre Geburtsstadt Berlin zurück.

Die Filmemacherin Anne Berrini geht in ihrem dokumentarischen Porträt Ursula Mamlok. Movements (Dauer: 80 min.) einfühlsam der Musik in Ursula Mamloks Leben nach. Sie beobachtet die Komponistin in Deutschland bei ihrer Arbeit und begleitet sie bis nach New York, wo Ursula Mamlok neben den Vorbereitungen zum Saison-Abschluss-Konzert der League of Composers vor allem alte Freunde wiedertrifft und die New Yorker Vergangenheit noch einmal aufleben lässt. Am 5. Juni 2014 startete der Film in den Kinos.

pyramidale #13: DURST

(07/09/2014)
Unter dem Titel DURST findet die diesjährige pyramidale #13 – Festival für Neue Musik und interdisziplinäre Kunstaktionen –  statt. Das seit 2002 in Berlin Marzahn-Hellersdorf ansässige Festival präsentiert am 20. und 21. September 2014 zeitgenössische Musik und experimentelle Performances mit Berliner und Schweizer Künstlern.
 
Die TRAMOPHONIE, eine Musikperformance in der Straßenbahn, eröffnet das Festival mit improvisierter Musik von Thomas Noll (Orgelpfeifen-Installation) und Biliana Voutchkova (Violine). Das Hauptkonzert des Abends im Ausstellungszentrum Pyramide verbindet Musik und Literatur in einer Konzertperformance. Eigens für diesen Anlass hat die renommierte Autorin Kathrin Schmidt einen neuen Gedichtzyklus geschrieben. Am zweiten Tag des Festivals erwartet das Publikum in der Alten Börse Marzahn ein vielfältiges Programm mit einem Jugendprojekt, einem Wandelkonzert mit den Schweizer Performancekünstlern des Trio Welti/Stahel/Bachmann und dem Duo Noëlle-Anne Darbellay (Violine) und Samuel Stoll (Horn) sowie ein Schlagzeug-Konzert mit dem Ensemble percusemble BERLIN. Mehr Infos gibt es hier.

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