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edition neue zeitschrift für musik

(Hg. Rolf W. Stoll)

 

 

Neuerscheinung

Buch, 340 S.,
Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5024
Preis: 24,95

Rainer Nonnenmann (Hg.): Mit Nachdruck. Texte der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik

Als Hochburg der Theoriebildung des zeitgenössischen Musikschaffens waren die Darmstädter Ferienkurse einer der wenigen regelmäßigen internationalen Austragungsorte für Debatten über neue technische Entwicklungen und ästhetische Fragen, an denen sich von Anfang an in gleicher Weise sowohl Komponisten und Interpreten als auch Musikwissenschaftler, Theoretiker, Techniker, Journalisten, Musikästhetiker und Philosophen beteiligten.

Viele der bei den Ferienkursen gehaltenen Vorträge erwiesen sich entweder direkt oder rückwirkend als Schlüsseltexte. Eine Auswahl dieser Texte versammelt der von Rainer Nonnenmann herausgegebene Band.

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Buch, 206 S.,
Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5017
Preis: 22,95

Hanns-Werner Heister: Hintergrund Klangkunst. Ein Beitrag zur akustischen Ökologie

Klangkunst legitimiert nicht selten im Namen der Kunstfreiheit Lärm und übertönt buchstäblich wie symbolisch als Behübschung noch schlimmere Missstände. Muss das sein? Es muss nicht sein. Heisters Buch ist eine veritable Streitschrift, die letztlich die ernst zu nehmende Kunstform Klangkunst vor ihren Liebhabern verteidigt.

Der Autor versucht mit seinem Buch auch Zusammenhänge zu bedenken, die nicht unbedingt auf der Hand liegen: so nicht zuletzt die Interessen und die auftraggebenden Instanzen, und überhaupt die wirtschaftliche, soziale, psychische und politische Dimension, die in der Diskus­sion der Klangkunst fast völlig ausgeblendet ist.

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Buch, 255 S.,
Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5015
Preis: 22,95

Marion Demuth / Jörn Peter Hiekel (Hg.): Freiräume und Spannungsfelder. Reflexionen zur Musik heute

Das internationale Kolloquium «Freiräume und Spannungsfelder» des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau und des Instituts für Neue Musik der Dresdner Hochschule für Musik untersuchte die Situation der Gegenwartsmusik aus verschiedenen Blickwinkeln. Ausgehend von ästhetischen Positionsbeschreibungen richtete es den Fokus auf bestimmte kulturübergreifende Spannungsfelder sowie auf verschiedene spezifische Erfahrungsräume im gegenwärtigen Musiktheater.

Namhafte Wissenschaftler und Komponisten beleuchteten zentrale Phänomene, Orientierungen und neue Tendenzen. Zugleich wurden wichtige generelle Fragen erörtert, die mit der Entwicklung der heutigen Kunst, mit ihren «Freiräumen», aber auch mit spezifischen Konflikten zu tun haben.

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«Mit seinem Untertitel ‹Reflexionen über Musik heute› benennt dieser Band […] sein Anliegen: die Situation der Gegenwartsmusik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten zu wollen. […] Die Schwierigkeit eines solchen Unternehmens liegt auf der Hand; denn so sehr man auch darum bemüht sein mag, unterschiedlichen Positionen Raum zu geben, kann der Leser keine Vollständigkeit erwarten. Doch auch wenn man pragmatische Ansätze […] hier vermisst […], ist der Ansatz prinzipiell lobenswert, da es den Herausgebern gelungen ist, eine Vielzahl von ästhetischen Positionsbestimmungen zu dokumentieren, und dadurch der Fokus auf immer wieder andere Fragestellungen zu lenken. […] Besonders aufschlussreich wird der Band dagegen dort, wo er – allerdings nicht explizit formuliert, sondern dem Denken des Lesers überlassen – durchblicken lässt, dass die Krise der zeitgenössischen Musik zu einem großen Teil aus dem Verhalten ihrer Protagonisten resultiert …» (Stefan Drees auf www.klassik.com)

 

Buch, 214 S.,
Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5020
Preis: 19,95

Hans-Klaus Jungheinrich (Hg.): Aufgehobene Erschöpfung. Der Komponist Mauricio Kagel

Der Band versammelt die Beiträge des Symposiums zu Mauricio Kagel (1931-2008) im Rahmen von «Auftakt 2008» der Alten Oper Frankfurt am Main sowie das letzte größere Interview mit dem aus Argentinien stammenden Komponisten.

Ursprünglich war die Teilnahme Kagels am Symposium geplant. Doch zwei Tage vor Beginn des Symposiums starb der Komponist am 18. September 2008.

«Dass Mauricio Kagel mit seiner multiästhetischen Begabung, seinen Eskapismen, Grenzüberschreitungen und Tabubrüchen zu den künstlerischen Jahrhundertgestalten rechnet, dürfte nicht zu bestreiten sein», schreibt Hans-Klaus Jungheinrich im Vorwort. Die Beiträge des Bandes bieten einen breitgefächerten Blick auf Kagels Schaffen.

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«Besondere Aufmerksamkeit verdient ein den Band bereicherndes, drei Tage vorm Tod des Komponisten autorisiertes Gespräch mit Wolfgang Sandner, in dem noch einmal einige zentrale Themen anklingen. Damit bietet die durchweg informative und stellenweise spannend zu lesende Publikation in ihrer Gesamtheit einen gelungenen Überblick über wichtige Aspekte des Kagel’schen Wirkens und Schaffen …» (Stefan Drees auf www.klassik.com)

 

DVD
Bestell-Nr.: NZ 5019
Preis: 39,90

Armin Köhler: Erlebte Geschichte. Aufbrüche, Rückblicke, Zeitläufte. DVD

Website: www.erlebte-musik-geschichte.de

33 Hörbilder – Features mit Musik und historischem O-Ton-Material, 14 Virtuelle Gesprächsrunden mit Musikbeispielen, Einführungen zu den Sendungen, Interviews mit 33 Komponisten, Informationen zu Person und Werk, Glossar Orte und Begriffe, Suchmöglichkeit

Gab es sie wirklich, die «heroischen» Lagerkämpfe der 1950er Jahre, oder sind sie reine Legende des Feuilletons? Gab es ihn, den Fortschrittswahn in der Kunst? War Cage ein Komponist oder doch nur ein Scharlatan?

Dies sind nur einige der Fragen, die Armin Köhler, Neue Musik-Redakteur beim SWR und Leiter der Donaueschinger Musiktage, am Beginn des 21. Jahrhunderts 33 Komponisten aus 17 Nationen gestellt hat. 33 Komponisten, die ab 1950 maßgeblich in das Rad der Geschichte eingegriffen haben und die paradigmatisch für bestimmte ästhetische Haltungen, für bestimmte kulturelle, politische und soziale Hintergründe stehen.

Köhler hat aus Bruchsteinen dieser Gespräche zum einen Virtuelle Gesprächsrunden zusammengestellt, in denen die Protagonisten aus mehreren Generationen in einen imaginären Dialog treten. Zum anderen hat er aus ihnen Hörbilder entstehen lassen – Features mit Musik, historischem O-Ton-Material und anderen zeitgeschichtlichen akustischen Bausteinen, in denen die einzelnen Komponisten anhand persönlicher Erlebnisse ihre Perspektive auf die hinterfragten Phänomene schildern.

Die Sendungen werden jetzt mit der DVD Erlebte Geschichte. Aufbrüche, Rückblicke, Zeitläufte zugänglich gemacht. Mit ihr liegt ein signifikantes historisches Tonmaterial, ein großes Archiv der jüngeren Musikgeschichte vor uns und eine stattliche Fundgrube an Äußerungen «aus erster Hand» zu den unterschiedlichsten Aspekten musikalischen Denkens des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts.

Ergänzt werden die Audio-Teile durch die Texte der geführten Interviews, kurze Beiträge zu Person und Werk sowie Begriffs- und Orts-Glossar. Die DVD erscheint in der von Rolf W. Stoll herausgegebenen Reihe «edition neue zeitschrift für musik».
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Buch mit Audio-CD,
149 S., Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5018
Preis: 29,90

Rolf W. Stoll und Thomas Löffler (Hg.): … dass hinfort keine zeit mehr sein soll. Max Beckmanns «Apokalypse»-Zyklus im Fokus neuer Musik

In den Jahren 1941/42 schuf Max Beckmann im Amsterdamer Exil eine Lithogra­fienfolge zur Offenbarung des Johannes mit dem Titel «Apokalypse». Die Kompo­nistInnen Volker Blumenthaler, Adriana Hölszky, Nicolaus A. Huber, Jan Kopp und Benjamin Schweitzer haben zu diesem Zyklus Auftragswerke für das Ensemble Phorminx geschrieben. Buch und CD führen die Einspie­lungen dieser Stücke mit dem Lithografienzyklus und Beiträgen über Beckmanns Werk wie über die Kompositionen zusammen.

Die geheime Offenbarung des Johannes / Max Beckmanns «Apokalypse»-Zyklus - vierfarbig in der Buchmitte; kunsthistorische Beiträge; Beckmanns «Apokalypse» als Thema kompositorischer Auseinandersetzung; die Komponis­tInnen Volker Blumenthaler, Benjamin Schweitzer, Jan Kopp, Nicolaus A. Huber und Adriana Hölszky über ihre zum «Apokalypse»-Zyklus entstandenen Kompositionen; Porträt des Ensemble Phorminx; Gespräch mit Angelika Bender und Thomas Löffler vom Ensemble Phorminx.

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Buch, 96 S.,
Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5016
Preis: 14,95

Hans-Klaus Jungheinrich (Hg.): Schwarze Milch und bunte Steine. Der Komponist Erkki-Sven Tüür

Der Band versammelt die Beiträge des gleichnamigen Symposiums für und mit Erkki-Sven Tüür unter der Leitung von Hans-Klaus Jungheinrich im Rahmen von «Auftakt 2007» der Alten Oper Frankfurt am Main.

Erkki-Sven Tüür, 1959 auf der estnischen Ostseeinsel Hiiumaa geboren, gehört zu den weltweit erfolgreichen Komponisten seiner Generation. Die Beiträge des Bandes befassen sich mit seinen Chorwerken, seiner 2007 uraufgeführter Oper «Wallenberg», seiner Sinfonik sowie allgemein mit Ordnungs- bzw. Gliederungsprinzipien der musikalischen Zeit in Tüürs Werk. Der finnische Musikwissenschaftler Tomi Mäkelä beschäftigt sich zudem mit Tüürs estländischer Identität.

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Buch, 140 S.,
Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5013
Preis: 16,95 €

Wolfgang Gratzer / Jörn Peter Hiekel (Hg.): Ankommen: Gehen. Adriana Hölszkys Textkompositionen

Adriana Hölszky (geboren 1953) gehört zu den prägenden Persönlichkeiten im Bereich des Komponierens. Das Spektrum ihrer Werke für die menschliche Stimme ist bemerkenswert groß. Ihre Musik partizipiert an den gewachsenen Möglichkeiten heutiger vokaler Darstellungskunst, zugleich hat sie einen nennenswerten Anteil an deren Verbreiterung und Ausdifferenzierung.

Die Texte des vorliegenden Bandes basieren auf Vorträgen zweier Symposien zum Schaffen der Komponistin, die in den Jahren 2003 und 2005 an der Universität Mozarteum Salzburg sowie an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” Dresden stattfanden.

Der Bogen spannt sich von Hölszkys bereits 1977 komponiertem Solostück «Monolog» über die seit Ende der 1980er-Jahre entstandenen großen Musiktheaterwerke bis zu dem 2005 geschriebenen Ensemblewerk «Lemuren und Gespenster».

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Buch, 96 S.,
Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5014
Preis: 14,95 €

Hans-Klaus Jungheinrich (Hg.): Woher? Wohin? Die Komponistin Kaija Saariaho

Der Band versammelt die Beiträge eines Symposiums im Rahmen von «Auftakt 2006» der Alten Oper Frankfurt/Main.

Kaija Saariaho, 1952 in Helsinki geboren und seit 1982 in Paris lebend, gilt als eine der renommiertesten Vertreterinnen der noch jungen finnischen Avantgarde. Neben dem Gebrauch von Computertechnik stehen der virtuose Umgang mit Klangfarbe und das Spiel mit Spannungs- und Übergangsprozessen im Mittelpunkt ihrer von Literatur und Natur inspirierten Kompositionstechnik.

Die Beiträge des Bandes befassen sich mit «Kaija Saariaho und Finnland», mit ihrem Opernschaffen, der Vokalmusik und Ensemblekompositionen.

 
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Buch mit Audio-CD und DVD-Video, 172 S.,
Hardcover
Bestell-Nr.: NZ 5012
Preis: 29,90 €

Ingo Ahmels: Hans Otte – Klang der Klänge / Sound of Sounds

Hans Otte (geb. 1926), Pianist und Komponist, Klangkünstler und Radiomacher, wird in Europa noch immer unterschätzt, und auch der angloamerikanische Kulturraum beginnt gerade erst ihn wahrzunehmen. Ingo Ahmels’ auch deshalb zweisprachig gefasste Studie zur Biografie und zum künstlerischen Schaffen beleuchtet Ottes weltanschauliche und ästhetische Orientierung und stellt die Grundlagen für eine angemessene Rezeption bereit. Im Zentrum stehen die Soloklavierzyklen „Das Buch der Klänge“ (1979-82) und „Stundenbuch“ (1991-98) sowie ergänzend die Klanginstallationen „Atemobjekt“ (1970) und „NamenKlang“ (1995). Daneben enthält die Veröffentlichung audiovisuelle Informationen, erstmals das autorisierte Werkverzeichnis Ottes sowie eine Auswahl an digitalisierten Originaldokumenten.

 
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«Eins der schönsten Bücher zur neuen Musik aus den jüngeren Jahren liegt vor, gewidmet einem herausragenden Komponisten und Musik-Ermöglicher: Hans Otte (geb.1926). Ingo Ahmels, gründlicher Kenner und Archivar des Otteschen Lebenswerks, würdigt umfassend den Pianisten, Komponisten – vornehmlich, aber nicht ausschließlich, dem Klavier geltende Werke – und den 25 Jahre bei Radio Bremen bahnbrechend tätigen Hauptabteilungsleiter Musik. Die Fotos der in New York arbeitenden Tochter Silvia Otte tragen wesentlich zum persönlich-dokumentarischen Reiz des annähernd quadratischen Bandes bei.

Der Titel benennt den Wesenskern von Hans Ottes Komponieren: Klang der Klänge. Das knüpft unter anderem an das wohl bekannteste Opus an, ‹Das Buch der Klänge› (1979/82), das es neben einer älteren Einspielung von Otte (ERP) auch von Herbert Henck (ECM) gibt, dem großen Interpreten neuer Musik (seine Korrekturvorschläge zum Buch der Klänge sind abgedruckt). Ebenso bezieht sich der Titel auf eine Bemerkung John Cages, dem Otte den Hinweis auf Klänge ‹so wie sie sind› verdankt. Das Erforschen des Innersten von Klängen; die (späteren) Einflüsse des Zen – dies gleichzeitig abgrenzend von platter Esoterik; ausgreifende Analysen der Hauptwerke, auch Stundenbuch und Namenklang; aber ebenso den Rang der frühen Kompositionen und Interpretationen samt ausführlicher Biografie; warum er Ottes musikalische Poetik ‹kugelförmig› nennt: All das arbeitet Ahmels klar heraus. Weggefährten steuern jeweils ein knappes ‹Salut für Otte› bei. Werkverzeichnis (OWV inkl. Klanginstallationen und Texte), Bibliografie und Diskografie komplettieren das Dokumentarische. Instruktiv hör- und sichtbar wird vieles davon auf einer CD (neben Otte Cage und Schönberg) und einer DVD (Gespräche mit Otte, dessen sprühende Wachheit fasziniert, Henck und Hespos).»

Positionen 71 (2007)


«Dass Ahmels ein Bewunderer der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche Ottes ist, seiner gesamten Persönlichkeit, springt dem Leser gleich ins Auge. Dennoch verliert er nicht den objektiven Blickwinkel. Spannend und mit einer Unmenge von Quellenangaben geht Ahmels abschnittweise durch das Leben des 1926 im Vogtland geborenen Otte. Es ist spannend, Teil zu haben an dem Lebenslauf, denn er ist nicht nur fließend lesbar geschrieben, sondern zudem beurteilt Ahmels auch gleichzeitig wichtige Statiorin Ottes im Hinblick auf dessen spätere, kreative Kompositionsweise. […]

Es ist ein wunderbares und leicht lesbares wie spannendes Buch, über eine Klavierpersönlichkeit aus Deutschland, die bislang nur wenig beachtet wurde. Dass zudem noch ein Werkverzeichnis von Ottes Werken für dieses Buch entworfen wurde, immens viele Quellenangaben enthalten sind, Auszüge aus Gesprächen und Interview mit Otte auf einer dem Buch beigefügten DVD zu sehen sind, und Herbert Henck im Anhang sogar noch eine Liste von Korrekturvorschlägen zum von ihm oftmals gespielten ‹Buch der Klänge› liefert, macht dieses Buch zu einer besonderen Publikation, die es in dieser umfassenden Version (zweisprachig deutsch/englisch) nur selten zu finden gibt.»

Piano News 3/07


«Die vorliegende Studie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, mit dem Otte-Werkeverzeichnis und dem digitalen Materialpool Grund für weitere Projekte zur Erforschung des komplexen Schaffens und Wirkens Hans Ottes zu legen. Diese Aufgabe ist hier bestens und zukunftsweisend gelöst.»

«… die lebendige DVD mit einem faszinierenden Video-Monolog Ottes zu ‹seinem› 20. Jahrhundert und dem bewegenden Gespräch mit dem Pianisten Herbert Henck über Otte als Cage-Vermittler macht die ganze Veröffentlichung besonders wertvoll!»

Peter Michael Hamel in der nmz, Februar 2007

 

Buch, 188 S.,
Hardcover, zahlr. Abb. Bestell-Nr.: NZ 5011

Hans-Klaus Jungheinrich (Hg.): Der Atem des Wanderes. Der Komponist Helmut Lachenmann

Die von Hans-Klaus Jungheinrich herausgegebene Publikation "Der Atem des Wanderers" versammelt Referate eines Symposiums über den Komponisten Helmut Lachenmann, das am 17. September 2005 in der Alten Oper Frankfurt am Main im Rahmen der Reihe „Auftakt“ stattfand. Die Beiträge geben tief greifende Einblicke in das Schaffen des Komponisten und bilden insgesamt ein facettenreiches Porträt. Abgerundet wird es durch die wiedergegebene Schlussdiskussion des Symposiums.

 
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Buch, 144 S.,
Hardcover, zahlr. Abb. Bestell-Nr.: NZ 5010
Preis: 16,95 €

Markus Fein: Im Sog der Klänge. Gespräche mit dem Komponisten Jörg Widmann

Widmann zählt zu den Grenzgängern unter den zeitgenössischen Komponisten. Er bewegt sich in seinen Werken in Randbezirken und versucht dabei oftmals den dialektischen Brückenschlag zwischen den Extremen. Von entscheidender Bedeutung sind deshalb die «Bruchlinien», entlang derer seine kompositorische Suche stattfindet.
Die hier dokumentierten Gespräche mit Jörg Widmann fanden innerhalb eines sechsmonatigen Zeitraums statt. Widmann setzt sich darin als Komponist bewusst den Risiken der Selbstentäußerung aus – und ist dadurch als intensiver und authentischer Gesprächspartner zu erleben.

 
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"Dieses Buch ist wie eine unaufdringliche Lektion in neuer Musik, die sowohl Musiker als auch Hörer nicht versäumen sollten."
Music Manual

"Das Oeuvre des Komponisten erhält durchs genau beleuchtete Detail ein Gesicht, das man genauer kennen lernen möchte."
Badische Zeitung

"Immer ist der Mittelpunkt der Komponist und Mensch Jörg Widmann und man ist erstaunt, wie offen und selbstkritisch dieser erzählt."
Das Orchester

"Mit seiner durchdachten Konzeption bietet das Buch eine in sich abgerundete und spannede Lektüre."
dissonanz

"In Feins Buch [...] geht es um das Gespräch als Form. Wie in Andras Vargas berühmten "Conversations with Xenakis" [...] liegt der Genuß im Lesen dieses Austauschs. Das Buch liegt im Hardcover vor und ist mit Fotos, Skizzen und Partiturauszügen illustriert. Poetische Kapitelüberschriften und ein Personenregister runden den Band ab und zeigen, wieviel Wert hier auf klassische Form gelegt wurde."
Positionen

"... immer ist der Mittelpunkt der Komponist und Mensch Jörg Widmann und man ist erstaunt, wie offen und selbstkritisch dieser erzählt."
Das Orchester

 

Buch mit CD, 88 S.,
Hardcover, zahlr. Abb. Bestell-Nr.: NZ 5009
Preis: 14,95 €

Hans-Klaus Jungheinrich (Hg.): Identitäten. Der Komponist und Dirigent Peter Eötvös

Als Komponist hat Eötvös viel von Stockhausen gelernt, avisierte dann aber mehr und mehr ein Komponieren, in dem Phänomene der Tradition ihren Platz finden und gehört so zu den Erben der "Moderne innerhalb der Postmoderne". Neben dem Dirigieren wandte sich Eötvös in seinem Komponieren verstärkt der Opernbühne zu – ein Unternehmen, das von großem Erfolg begleitet ist.

Ein Symposion international renommierter Musikwissenschaftler, das im September 2004 in der Alten Oper Frankfurt abgehalten wurde, diskutiert die Facetten von Eötvös’ künstlerischem Werdegang.

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 "Die von Kenntnisreichtum geprägten Essays ergeben ein rundes Gesamtbild von Biografie, Arbeitsweise und Intention des ungarischen Künstlers."
Das Orchester


“Hier lernt man die Vielfalt des Protagonisten kennen..."
hr

 

Buch mit CD, 180 S.,
Hardcover, zahlr. Abb. und Notenbsp.
Bestell-Nr.: NZ 5005
Preis: 29,90 €

Christoph Wagner: Auge & Ohr / Ear & Eye. Begegnungen mit Weltmusik

Seit ungefähr einem Jahrzehnt sammelt Autor Christoph Wagner historische Bildpostkarten und Schellackplatten. Jetzt bringt er seine Sammlung in einem äußerst ansprechend aufgemachten Buch an die Öffentlichkeit. Die Postkarten dienen als Ausgangsmaterial für eine Vielzahl von Kurzessays bekannter Komponisten und Musiker: von Adriana Hölszky bis Lol Coxhil. Nahezu allen Postkarten bzw. Essays sind Musikbeispiele beigesellt, die Wagner auf alten Schellackplatten fand.

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“Ein kurzweiliges Lese-, Guck- und Hörabenteuer.”
Badische Zeitung

“Es zeigt sich, dass die Buch-Idee, die alten Postkarten durch diverse Autoren wieder zur Sprache, mithin zum Tönen zu bringen, recht clever ist. Und da diesem schön gestalteten Buch zudem eine CD mit Hörbeispielen beiliegt, wird aus der Ware Buch zudem noch ein Hörbuch, das sinnfällig Bild, Buchstaben und Musik zusammenführt.”
Jazzthetik

“...ein Kaleidoskop der Weltmusik, bei dem die Poesie an der Schnittstelle von Auge, Ohr und Erinnerung im Vordergrund steht.”
Neue Zeitschrift für Musik

“Das Buch sei als gelungene Einführung in die Weltmusik, die zur Diskussion unseres Umgangs mit den Klängen und Kulturen der Welt anregt, empfohlen.”
Die WochenZeitung

"This is such a great idea and a wonderful thing to own. Very highly recommended." Ian Anderson, fRoots

"Music journalist Christoph Wagner has compiled a fascinating illustrated book. " Songlines

"Most striking are the postcards themselves. This volume lovingly preserves a sense of what has been lost."

The Wire


 

Buch, 96 S., Hardcover, zahlr. Abb.
und Notenbsp.
Bestell-Nr.: NZ 5008
Preis: 14,95 €

Hans-Klaus Jungheinrich (Hg.): Was noch kommt … Der Komponist Matthias Pintscher

Matthias Pintscher, geboren 1971 im westfälischen Marl, gehört zu den erfolgreichsten und interessantesten Komponisten seiner Generation. In seiner Kunst verbündet er sich dem Schwierigsten und Sperrigsten. Er geht entschieden und rigoros mit seinen Materialien um, entfaltet eine radikale Poetik. Intensiv beschäftigt er sich mit dichterischen Grenzgängern wie Hans Henny Jahnn und Arthur Rimbaud; außerdem inspirieren ihn immer wieder Malerei und Architektur.

Der Band versammelt Referate eines Symposions über den Komponisten Matthias Pintscher, das am 13. und 14. September 2003 in der Alten Oper Frankfurt am Main stattfand. Die Beiträge (von Norbert Abels, Hans-Klaus Jungheinrich, Siegfried Mauser, Eva Pintér, Wolfgang Sandner und Martin Zenck) versuchen die verschiedensten Aspekte der Pintscher’schen Produktivität zu umreißen.

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"Ein Symposion zu Matthias Pintschers Werken, das 2003 in der Alten Oper Frankfurt stattfand, wird in einem ansprechend gestalteten kleinen Band dokumentiert."
Neue Zürcher Zeitung

 

Buch, 150 S., Hardcove, zahlr. Abb.
und Notenbsp.
Bestell-Nr.: NZ 5006
Preis: 16,95 €

Wolfgang Hofer (Hg.): Ausdruck - Zugriff - Differenzen. Der Komponist Wolfgang Rihm

Der reichhaltige Kosmos des Gesamtwerks Wolfgang Rihms zeugt nicht nur von außerordentlicher künstlerischer Produktivität, sein musikalisches Œuvre ist auch Manifestation ständiger Metamorphose, ins Unbekannte und Unerhörte entführend. Diesen Prozessen forschend-aufdeckend nachzuspüren war eines der Leitmotive für das Symposium, das Wolfgang Rihm während des «Auftakt»-Festivals 2002 in der Alten Oper Frankfurt gewidmet war. Das breite Spektrum an Themen und Motiven, das die Vortragenden in ihren Referaten umkreisten, hat mit der Vielfältigkeit und Differenziertheit, dem Facettenreichtum des Künstlers zu tun, um den sich alles drehte.

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 "Dieses vielfarbige Mosaik hält eine Menge Aspekte und Ideen bereit, bei denen es lohnte, weiter nachzuhorchen."
FonoForum

 

Buch mit CD, 140 S., Hardcover, zahlr. Abb. und Notenbsp.
Bestell-Nr.: NZ 5004
Preis: 24,90 €

Peter Niklas Wilson: Reduktion. Zur Aktualität einer musikalischen Strategie

Wilsons Studie zur musikalischen Reduktion kreist ein komplexes Phänomen auf verschiedene Weise ein. In konzisen Essays zu Themen und Begriffen wie «Monochromie und Modularität», «Minimal Art und Minimal Music», «Maßstab, Fokus und Klangraum», in brennpunktartigen Betrachtungen musikalischer «Nullstellen» bei Morton Feldman oder Christian Wolff, Karel Goeyvaerts oder Alvin Lucier, aber auch Aufnahmen des Kollektivs Polwechsel oder im Minimal-Techno Thomas Brinkmanns. Und «Fenster» öffnen immer wieder den Raum für die Stimmen und Statements anderer, so u. a. Jo Kondo, Ernstalbrecht Stiebler, Peter Michael Hamel, Coriún Aharonian, Radu Malfatti oder Burkhard Stangl.

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"Peter Niklas Wilson hat hellsichtig den Erklärungsbedarf einer künstlerischen Haltung erkannt."
Positionen

"Die hübsche Gestaltung des sorgfältig edierten Buchs erfreut den Leser ebenso wie Wilsons wunderbar klare und präzise, aber dennoch geradezu poetische Sprache."
SWR

 

Buch mit CD, 284 S., Hardcover, zahlr. Abb.
Bestell-Nr.: NZ 5003
Preis: 39,90 €

Jürgen Hocker: Begegnungen mit Conlon Nancarrow

Nancarrows Musik ist die größte Entdeckung seit Webern und Ives.“ György Ligeti

Der amerikanische Komponist Conlon Nancarrow wurde durch seine komplexen Kompositionen für Player Piano berühmt. In seinem mexikanischen Exil schrieb er eine höchst originelle und zugleich emotionale Musik, die – jenseits von Zwölftontechnik und Serialismus – zur Fortentwicklung der Musik im 20. Jahrhundert beitrug.
Jürgen Hocker begleitete Nancarrow in dessen beiden letzten Lebensdekaden. Er berichtet über die künstlerischen Stationen des Komponisten Nancarrow und über dessen Persönlichkeit.

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Buch mit CD, 112 S., Fadenheftung,
zahlr. Abb.
Bestell-Nr.: NZ 5001
Preis: 25,50 €

Luigi Russolo: Die Kunst der Geräusche

Mit dieser Ausgabe erscheint Luigi Russolos musikalisches Manifest „L´Arte dei rumori“ (1913) erstmals vollständig in deutscher Übersetzung. Die CD enthält originale und rekonstruierte Tonaufnahmen der berühmten Intonarumori Russolos.

"Ein editorisch wertvoller Beitrag im Kontext aktueller Diskussionen um ästhetische Gesetzmäßigkeiten sogenannter Klangkunst!" Yvonne Drynda in: Neue Musikzeitung

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"Ein editorisch wertvoller Beitrag im Kontext aktueller Diskussionen um ästhetische Gesetzmäßigkeiten sogenannter Klangkunst."
nmz

"Endlich ist dieses Werk auch in deutscher Sprache verfügbar und ermöglicht den Lesern, Russolos Gedanken - ergänzt durch weitere Informationen zur historischen Verortung des Werks im Nachwort von Johannes Ullmaier - nachzuvollziehen."
My Way

 "… eine beeindruckende Anzahl biografischer Fakten und authentischer Zeugnisse (…), die sich zu einem detailscharfen Bild runden … nicht zu vergessen die beiliegende CD, die nicht nur einen exzellenten Überblick über Nancarrows Œuvre für Player Piano bietet, sondern auch einige Preziosen aus den Pionierjahren des Selbstspielklaviers enthält." Peter Niklas Wilson in: Neue Zürcher Zeitung

"… Der Komponist und Eigenbrötler Conlon Nancarrow hat mit seinen vertrackten Stücken für mechanisches Klavier einen wesentlichen Beitrag zur Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts geleistet. Durch ein neues Buch … wird er jetzt ein zweites Mals entdeckt. … Man kann Jürgen Hockers Buch schlendernd lesen, auf Nebenstraßen Kundschaftern wie René Block oder Monika Fürst-Heidtmann begegnen, György Ligeti, der ihn unermüdlich und uneigennützig in Europa preist (…) auf Charles Amirkhanian treffen … oder James Tenney … " Konrad Heidtkamp in: DIE ZEIT/Musik

 

 

Buch, 104 S., Hardcover,
zahlr. Abb.
Bestell-Nr.: NZ 5002
Preis: 14,95 €

Hans-Klaus Jungheinrich (Hg.): Im Laufe der Zeit. Kontinuität und Veränderung bei Hans Werner Henze

Mit Beiträgen von Reinhard Kager, Jürg Stenzl, Hans-Klaus Jungheinrich, Siegfried Mauser, Gerhard R. Koch, Siegfried Mauser, Max Nyffeler, Julia Spinola und Jan Müller-Wieland

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