klangforum wien

Das Klangforum Wien wurde 1985 von Beat Furrer als Solisten-Ensemble für zeitgenössische Musik gegründet. Es ist ein demokratisches Forum mit einem Kern von 24 Mitgliedern, die bei allen wichtigen künstlerischen Entscheidungen ein Mitspracherecht haben.
Zentral für das Selbstverständnis der MusikerInnen ist die gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen Interpreten, Dirigenten und Komponisten und ein Miteinander-Arbeiten, das traditionell hierarchische Strukturen in der Musikpraxis ablöst.
Zentral ist die intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen ästhetischen Facetten des zeitgenössischen Komponierens. – Damit bietet das Klangforum ein Forum authentischer Aufführungspraxis für die Werke der Moderne.
Das Klangforum zeichnet sich durch eine große stilistische Vielfalt aus: Alle zentralen Aspekte der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts werden präsentiert – von den bedeutenden Werken der Klassischen Moderne, besonders der Zweiten Wiener Schule, über Werke junger, vielversprechender KomponistInnen bis hin zu experimentellem Jazz und freier Improvisation.
Ausgewählte Aufsätze der Neuen Zeitschrift für Musik
Heinz Rögl: Strohfeuer, die immer noch brennen. Institutionen als Kraftzentren: mica, Klangforum Wien und «Klangnetze», Neue Zeitschrift für Musik 3/2002
CDs
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Enno Poppe |
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Isabel Mundry |
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Matthias Pintscher |

