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Internationale Konferenz: Electronic Music Beyond Concert Performance

(15.04.2014)

Dieses Jahr findet die internationale Konferenz des Electroacoustic Musik Studies Network (EMS) erstmals in Berlin statt: Im Georg-Neumann-Saal des Jazz-Institut Berlin sind vom 10. bis 14. Juni rund 80 Vorträge zum Leitthema «Electroacoustic Music Beyond Concert Performance» zu hören. Beleuchtet werden Aufführungssituationen und Werkformate, die außerhalb des klassischen Konzertformats mit Lautsprecherwiedergabe stehen. Als Keynote-Speakerin ist Helga de la Motte-Haber eingeladen, die als Musikwissenschaftlerin grundlegende Diskurse zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Klangkunst anstieß. Im Rahmen des Konferenzprogramms stellen in diesem Jahr u. a. Barry Truax, Simon Emmerson oder Robert Normandeau ihre aktuellen Forschungen vor.

Im künstlerischen Rahmenprogramm sind wechselnde Klanginstallationen zu hören, die Wahrnehmungssituationen außerhalb der «konzertanten» Aufführung elektroakustischer Musik erfahrbar machen. Außerdem wird eine Installation im Wellenfeldsynthese (WFS)-Saal der Technischen Universität präsentiert, die eine virtuelle Akustik auf beeindruckende Weise hörbar macht. Der Eintritt zu den Klanginstallationen ist frei.

Weitere Informationen und Anmeldung hier. Bei Anmeldung bis zum 1. Mai gilt ein «Early Bird»-Tarif.
Kontakt per E-Mail: ems2014.berlin@gmail.com


MozartLabor

(31.03.2014)

Das Mozartfest Würzburg schließt in diesem Jahr zum ersten Mal die Tore auf zu einem MozartLabor, das zum gemeinsamen Arbeiten und zum Experimentieren mit Mozart einlädt und auffordert. Weit über Klänge hinaus forscht es vom 2. bis 4. Juni 2014 in Wahrnehmungswelten aus Bild, Sprache, Digitalen Medien und Musikphilosophie. Die ausgewählten Stipendiaten treffen auf prominente Dozenten wie Jörg Widmann, Wolfgang Rihm, Christof Weiß (Komposition, Kammermusik) und Peter Sloterdijk (Philosophie, Kulturwissenschaft), Siegfried Mauser (Musikwissenschaft, Kammermusik), Ulrich Konrad und Elena Ungeheuer (Musikwissenschaft), Michael Wende und Andreea Varga (Video-Performance), Jürgen Christ und Johannes Forster (Radio/Kulturjournalismus).

Dabei geht es nicht nur um neue Stücke und Interpretationen, sondern auch um Klanginstallationen, die Komposition von Radio-Features und um das Verhältnis von Klassik und Neuen Medien. Das MozartLabor ist offen für alle: Jeder darf am Labor des Mozartfestes teilhaben, darf beobachten, fragen und seine eigenen Schlüsse ziehen. Mehr unter www.mozartfest.de


Weltbezüge in neuer Musik

(28.03.2014)

Inwieweit ist die These berechtigt, der zufolge sich die zeitgenössische Musik der letzten Jahre in völlig neuartiger Weise auf die Gegenwart bezieht und sich in ihr eine konzeptionelle Wende vollzieht? Die 68. Frühjahrstagung des INMM – Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt versucht sich unter dem Titel Zurück zur Gegenwart? Weltbezüge in neuer Musik Fragen wie dieser mit wechselnden Akzenten und Erfahrungshorizonten zu nähern.

Vom 23. bis 26. April 2014 diskutiert sie dabei grundsätzliche Erfahrungen und Auffassungen zu dem, was Aspekte wie etwa Engagement, Alltäglichkeit oder Wirklichkeitsbezug in Musik überhaupt heißen können. Sie porträtiert die Komponisten Helmut Lachenmann und Manos Tsangaris (Foto). Und sie bringt KomponistInnen der mittleren und jüngeren Generation ins Gespräch, die mit bestechender Energie und einer neuen Vielfalt an digitalen Möglichkeiten auf einen Paradigmenwechsel zielen. 


Komponist Nikolaus Brass zu Gast an der ZHdK

(13.02.2014)

Die Zürcher Hochschule der Künste empfängt immer wieder Persönlichkeiten der internationalen Musikszene. Das Studio Zeitgenössische Musik der ZHdK öffnet dabei seine Türen insbesondere Protagonisten der aktuellen Musikproduktion. Vom 17. bis 19. März ist nun der deutsche Komponist Nikolaus Brass (*1949) in Zürich zu Gast. Im Rahmen des «Atelier Neue Musik» leitet er einen Workshop mit Studierenden, die seine Werke dann im Kammermusikkonzert aufführen. Zu erleben ist er zudem im Komponistengespräch mit Burkhard Kinzler.

Alle Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt zugänglich. Weitere Infos hier. | Foto: Ricordi


Wer war Ethel Smyth?

(28.01.2014)

Unangepasst und schöpferisch: Die englische Komponistin, Dirigentin und Literatin Ethel Smyth (1858–1944) studierte gegen den Willen ihrer Eltern Komposition und widersetzte sich damit der damaligen Frauenrolle. Obwohl sie zu ihrer Zeit bekannt und trotz aller Widerstände erfolgreich war, geriet ihr Werk in Vergessenheit. Die Hochschule Luzern untersucht in einem Forschungsprojekt, wie Politik und Zeitgeist das Emporkommen hervorragender Musikerinnen wie Ethel Smyth verhindert haben. «Gegen festgesetzte Werturteile – Bach, Beethoven, Brahms – hat das Andere meist keine Chance», sagt Projektleiterin Blanka Šiška.

Im Rahmen des Projekts führt die Hochschule Luzern im Februar verschiedene Anlässe durch. In Kooperation mit dem Luzerner Theater wird ab dem 15. Februar Smyths komische Oper «The Boatswain’s Mate» auf die Bühne gebracht. Am 17. Februar lädt die Hochschule zum Symposium «Life Is a Composite Affair. Ethel Smyth – Musik, Kritik, Politik». Das Symposium kann gratis besucht werden und ist für alle Interessierten offen. Ebenfalls am 17. Februar spielen Studierende ein kostenloses Kammerkonzert mit Werken von Ethel Smyth unter dem Titel «On the Road». Konzertbeginn ist um 18.00 Uhr im Saal Dreilinden (Dreilindenstrasse 98, Luzern). Parallel zu diesen Veranstaltungen findet vom 6. bis zum 28. Februar eine Ausstellung über Ethel Smyth und den gesellschaftspolitischen Kontext im Kunst- und KulturZentrum Littau-Luzern statt.

Weitere Informationen finden sich hier.


Intercultural Modernity and Contemporary Music – a Paradox?

(04.10.2013)

Innerhalb der ISCM World Music Days 2013, die diesmal gemeinsam von der slowakischen und der österreichischen IGNM in Bratislava, Košice und Wien veranstaltet werden, beschäftigt sich ein englischsprachiges Symposium am 12. und 13. November 2013 mit «Intercultural Modernity and Contemporary Music – a Paradox?». Die Leitung hat Nina Polaschegg (Wien) in Zusammenarbeit mit Christian Utz (Graz).

Es wird darum gehen, ob und wie zeitgenössische Kunstmusik in einem interkulturellen Kontext in verschiedenen Ländern und kulturellen Umgebungen präsent ist, «and how we can be made aware of art music’s self-conception of the complexities, on the one hand its own traditions of art and music, and on the other hand those of Western art music culture». Es referieren u. a. Sandeep Bhagwati (Montreal), Sebastian Kiefer (Berlin), Jörn Peter Hiekel (Dresden), Nadja Kayali und Daniel Ender (beide Wien), Kyle Gann (New York) und Heekyung Lee (Seoul). Mehr unter www.iscmwnmd2013.org


Zeitgenössisches Musiktheater für Kinder

(16.10.2012)

Das Interesse am Musiktheater für Kinder ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Doch wie entwickelt sich das Kindermusiktheater künstlerisch weiter? Bieten «Junge Opern» und neue Spielstätten auch Raum für neue inszenatorische Ansätze? Zentrale künstlerische und inhaltliche Fragestellungen stehen daher im Mittelpunkt des 2. Symposiums zum zeitgenössischen Musiktheater für Kinder vom 22. bis 24. November 2012 am Oldenburgischen Staatstheater.

Das Symposium wird fünf Werke in den Blick nehmen: die Oldenburger Uraufführung «Sturmkind» von Hannes Dufek und Finegan Kruckemeyer, «Ente, Tod und Tulpe» von Leo Dick und Wolf Erlbruch, «Der unsichtbare Vater» von Juliane Klein und Amelie Fried (Junge Oper Stuttgart), «Eisberg nach Sizilien» von Kurt Schwertsik nach F. K. Waechter (Junge Oper Mannheim) und als internationales Gastspiel die deutsche Erstaufführung von «Goud» (Gold) von Leonard Evers und Flora Verbrugge (Niederlande). Angesprochen sind Theaterschaffende und Fachleute, aber auch alle, die daran interessiert sind, den dramaturgischen, ästhetischen und strukturellen Qualitäten des jungen Musiktheaters auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus sollen Ideen für zukünftige Fördermodelle und kreative Arbeitszusammenhänge entwickelt werden.


Ligeti und die Mikrotonalität

(11.10.2012)

Ein Internationales Symposium im Andenken an György Ligetis Wirken in Hamburg widmet sich am 12. und 13. Oktober 2012 auf Kampnagel Hamburg dem Thema Ligeti und die Mikrotonalität. Der ungarische Komponist György Ligeti (1923-2006; Foto: Schott Music / Peter Andersen) gilt als Vater der Mikrotonalität. Als Hochschullehrer und als Komponist prägte Ligeti maßgeblich die internationale zeitgenössische Musik und wurde zum musikästhetischen Bezugspunkt einer ganzen Generation. Am ersten Tag des Symposiums wird es um eine musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Mikrotonalität gehen. «Naturreine Stimmungen» treffen auf die «Bohlen-Pierce-Welt», die keine reine Oktave kennt, dafür aber eine Vielzahl ungewohnter Intervalle. Esoterische Momente werden mit mathematischen Spekulationen in Einklang gebracht und die Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Hörsinns ausgelotet. Thema sind sowohl Ligetis Annäherung an die fremdartigen Intervalle als auch verschiedene außereuropäische Ansätze. Exemplarisch werden einige der wichtigsten Strömungen mikrotonaler Denkweisen erörtert, womit die Bandbreite der zahlreichen Stile aufgefächert wird, die während der Klangwerktage zu hören sind.
 
Der zweite Symposiums-Tag widmet sich der Person Ligetis und seinem vielseitigen Schaffen – von Stanley Kubricks Filmmusik und der mikrotonalen Verschwörung über den Einfluss der Poesie des ungarischen Dichters Sándor Weöres bis zu Malerei, Politik und Chaos-Theorie. Zu Gast ist u. a. der Ligeti-Biograf Paul Griffiths.


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